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Die wichtigsten Begriffe rund um das Dax Index Trading und Forex EURUSD Währungshandel erhalten Sie durch Mouse klicken auf die einzelnen Buchstaben. Erklärung der bedeutendsten Dax oder EUR USD bewegenden EU- und US-Konjunkturzahlen, Begriffe rund um die Notenbanken wie EZB und Fed oder Beschreibungen von Trading Begriffen wie Fill, OCO-Orders oder Lot als Forex Handelsgröße für zum Beispiel das Währungspaar EUR/USD.

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z


A


Aktienindex-Future
Ein Aktienindex-Future ist eine vertragliche Vereinbarung, einen standardisierten Wert eines Aktienindizes zu einem im voraus ausgehandelten Kurs an einem späteren, standardisierten Fälligkeitstag zu kaufen bzw. zu verkaufen. Dax Future z.B. läuft im März, Juni, September und Dezember jeweils aus (dritter Freitag des jeweiligen Monats) auch Hexensabbat genannt.


Antizyklisch
Die Spekulation gegen den Trend an der Börse ist als antizyklisches Anlageverhalten zu bezeichnen. Bei fallenden Kursen werden Händler eher kaufen und in steigende Kurse verkaufen.


Abitrage
Ausnutzung von Kursunterschieden bei gleichzeitigem An- und Verkauf derselben Wertpapiere an verschiedenen Märkten, in verschiedenen Kontraktmonaten, zwischen dem Kassa- und Terminmarkt oder von unterschiedlichen, aber zueinander bezogenen Waren oder Indizes z.B.


Ask
Angebot (Brief), Briefkurs; Hierunter versteht man den Preis, zu dem ein Verkäufer bereit ist, ein Wertpapier (Aktie, festverzinsliches Papier) zu verkaufen oder eine Short Position zu etablieren.


At the Market
Ein Kauf oder Verkauf "at the market" bezeichnet eine sofortige, zum bestmöglichen Preis auszuführende Order. Der entsprechende Kauf-/Verkaufsauftrag hierfür wird "Market-Order" genannt.


Aufgeld
Bei Ausgabe von neuen Wertpapieren ergibt sich ein "Aufschlag", das Aufgeld, das - meist in Prozent angegeben - besagt, um welchen Wert der Ausgabepreis über dem entsprechenden Nennwert liegt. Beim Optionsscheinhandel ist dies der meist in Prozent genannte Betrag, um welchen der Bezug der Aktie über den gekauften Optionsschein teurer ist, als ein direkter Kauf der Aktie. Die Aufgelder sind je nach underlying verschieden.


Ausübungspreis
Der Basispreis gibt den Kurs an, zu dem ein Käufer von Optionen am Ende der Laufzeit oder zu allen Zeitpunkten während der Laufzeit ("amerikanische/europäische Option") kaufen oder verkaufen kann. Der Basispreis wird auch als "Bezugspreis", "Strike-Preis" oder "Ausgabepreis" bezeichnet.


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B


Bareinschuß
Als Bareinschuß oder auch Einschuß wird z.B. eine Spanne zwischen dem Beleihungswert eines Wertpapierdepots und der Ausnutzung der zur Verfügung gestellten Kreditlinie genannt. Ein Einschuß dient beispielsweise zum Kauf neuer Wertpapiere ohne Inanspruchnahme von Kreditmitteln. (Margin)


Bedingte Termingeschäfte
Bei den bedingten Termingeschäften besteht zwischen den Vertragspartnern zwar das Recht, aber nicht die Pflicht zur Durchführung eines Basisgeschäfts. Bedingte Termingeschäfte können z.B. in Prämiengeschäfte und Optionsgeschäfte unterschieden werden.


Bestätigung eines Bruches
Wird eine Unterstützung nach unten oder ein Widerstand nach oben gebrochen, kehrt der jeweilige gehandelte Markt in den meisten Fällen an das Ausbruchsniveau zurück und bestätigt damit dieses.


Beige Book
Das Beige Book ist eine Zusammenfassung des wirtschaftlichen Zustandes der 12 Bezirke der Federal Reserve. Die Daten sind in der Regel eher qualitativer Natur als ein Zahlenwerk. Das Beige Book wird ca. zwei Wochen vor der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) erstellt und dient diesem als Grundlage für den Zinsentscheid. Für den Investor bietet das Beige Book die Möglichkeit, bereits vor der FOMC-Sitzung einen der vielen Einflussfaktoren der Zinsentscheidung beim Handel einzubeziehen.


Bid/Ask-Spread
Differenz zwischen zwei Preisen oder Zinssätzen. In der Börsensprache die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (Bid/ Ask-Spread); Auch die Strategie des gleichzeitigen Kaufs und Verkaufs von Optionen der gleichen Optionsklasse zum Zweck der Eingrenzung von Gewinn- bzw. Verlustmöglichkeiten. Laufzeiten und Basispreise können hierbei voneinander differieren.


Bund Future
Börsentäglich gehandelter Terminkontrakt auf eine fiktive Bundesanleihe, die einen Nominalzins von sechs Prozent und eine Laufzeit von zehn Jahren hat.


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C


Cash Flow
Angelsächsische Bezeichnung für: Kassen-Zufluss, Kassen-Gewinn. Auch: Umsatzüberschuß, Finanzüberschuß. Als Cash-Flow bezeichnet man den Nettozugang an liquiden Mitteln aus der Umsatztätigkeit und sonstigen laufenden Aktivitäten während einer Periode. Zur Beurteilung der Finanzlage eines Unternehmens und zur Bewertung von Aktien ist der Cash-Flow eine bevorzugte und aussagestarke Kennzahl. Man erhält den Cash-Flow aus dem Jahresabschluß einer AG. Der Cash-Flow setzt sich aus Gewinnvortrag, Dividendenausschüttung, Zuführung zu offenen Rücklagen und Abschreibungen auf Anlagevermögen zusammen (US Bilanzen anders in der Berechnung).


Cash Settlement
Ausgleich des Bewertungsergebnisses bei physisch nicht erfüllbaren Termingeschäften (z. B.Futures, Optionen auf Indizes, wie Dax z.B. etc.).


Chicago Board of Trade
Das Chicago Board of Trade (Abk.: CBOT) ist die älteste und eine der bedeutensten Terminbörsen der Welt. Ehemals nur für Warentermingeschäfte, hat das CBOT die Palette bis hin zu den Futures und Futures-Optionen auf z.B. den Dow Jones Industrial Average und die U.S. Treasury Bonds ausgebaut.


Chart Analyse
Untersuchung und Prognose der Kurs- und Rendite-Entwicklung von Aktien/Indizes/Devisen. Verfahren der Chart-Analyse sind: Fundamentalanalyse:  Sie prüft Bilanzdaten und Ertragskraft des jeweiligen Unternehmens und zieht Rückschlüsse auf die Kurs- und Dividendenchancen der Anlageinstrumente.


Technische bzw. Chart-Analyse
Aus Aufzeichnungen und graphischen Darstellungen (Charts) der bisherigen Kursentwicklung, die das Börsenverhalten der Anleger in der Vergangenheit widerspiegeln, werden Kursprognosen erstellt.


Clearing
Zentrale Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Ergebnis, dass nur die sich zugunsten oder zulasten eines jeden Teilnehmers ergebenden Salden gutgeschrieben bzw. belastet werden (an der Eurex z.B.).


Contract
In einem Börsenkontrakt ist die zu handelnde Menge genau definiert.


Cross Hedging
Absicherung einer Kassaposition durch einen anderen, aber hinsichtlich der Wertentwicklung ähnlichen Terminkontrakt.


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D


Dax
Abkürzung für Deutscher Aktien-Index. Enthält als Index 30 Aktien führender Unternehmen, die an deutschen Börsen gehandelt werden. Sein Wert wird ständig an der Börse ermittelt auch die Basis für Terminkontrakte an der Deutschen Terminbörse . Die Auswahlkriterien: Umsatz, Börsenkapitalisierung, Vorhandensein früher Eröffnungskurse, Branchenrepräsentativität.


Daytrading (Intraday Trading)

Day Trading steht für eine Spekulationart, bei der Tag gleich ein Börsen gehandelter oder außerbörslich getradeter Wert gekauft und innerhalb des Handelstages wieder verkauft wird. Es werden meistens Handelsinstrumente für diese Spekulationsart genutzt, die sich durch eine große Schwankungsbreite (Volatilität) auszeichnen.

   

Derivate
Derivate sind Finanzinstrumente eines zugrundeliegenden Basisinstruments, zum Beispiel Aktien, Anleihen und Indices. Derivaten sind insbesondere Swaps, Optionen und Futures.


Dow Jones Index
Der Dow-Jones-Index ist der bekannteste amerikanische Börsenindex, der erstmals 1897 von der Börsenzeitung des Verlages Dow Jones & Company berechnet und veröffentlicht wurde. 65 Stock Average, d.h. der Dow-Jones-Index ist ein preisgewichteter Aktienindex, der aus 65 Aktien besteht, die an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. Die 65 Werte setzen sich zusammen, aus 30 Industrie-, 20 Transport- (z.B. Fluglinien, Eisenbahnwerten) und aus 15 Versorgungsgesellschaften. Die Aktien der 30 Industriegesellschaften werden auch als Blue Chips bezeichnet. Diese werden noch einmal gesondert im Dow-Jones-Industrial-Index veröffentlicht. Der aus diesen 30 umsatzstarken Aktien (sie machen 20% des Kurswertes der an der NYSE gehandelten Aktien aus) zusammengesetzte Index repräsentiert die marktführenden Unternehmen. Der Dow-Jones-Index wird börsentäglich errechnet und publiziert. Aus den Entwicklungen und Veränderungen des DJI mit seinen gewählten Unternehmen werden auch Schlüsse auf die Gesamtlage und Entwicklung der US-Wirtschaft gezogen. Die geringe Basis schmälert die Aussagekraft des Dow.


Dow Jones Stoxx
Kooperation von Deutsche Börse, Dow Jones, SBF - Bourse de Paris und Schweizer Börse zur Etablierung einer europäischen Indexfamilie Dow Jones STOXX. Diese besteht aus je einem Benchmark-Index, einem Blue-chip Index sowie 19 Branchenindizes für Gesamteuropa (Europa).


DVFA-Ergebnis
Gewinnermittlungsmethode der "Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung e.V.", ein Zusammenschluss von Bank- und Wirtschaftsfachleuten. Die DVFA hat sich um die Aktienanalyse verdient gemacht und eine Formel entwickelt, die einen, allein aus dem Geschäftszweck erzielten, um Sondereinflüsse korrigierten Jahresgewinn einer Unternehmung wiedergibt. Bezeichnung "Ergebnis je Aktie nach DVFA." Daraus wird das Kurs-Gewinn-Verhältnis errechnet. Fast alle großen Aktiengesellschaften veröffentlichen heute ihr nach diesem Schema ermitteltes DVFA-Ergebnis. Unternehmens- und Branchenvergleiche sind dadurch machbar.


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E


Equity Futures
Engl. für Aktienfutures.


Eurex
Die Eurex ist eine Derivatebörse. Eurex wurde 1996 von der Deutschen Börse AG und der Schweizer Börse  entwickelt. Die Gründung erfolgte 1998 durch die Fusion von DTB und SOFFEX.


Europäische Zentralbank
Die Europäische Zentralbank wurde am 01. Juli 1998 als europäische Institution mit eigener Rechtspersönlichkeit gegründet. Der Sitz der Europäsichen Zentralbank ist Frankfurt am Main.


  • Aufgabe der Europäischen Zentralbank:  Schaffung und Erhaltung der Preisstabilität des Euro.
  • Instrumente:  Offenmarktgeschäfte, ständige Fazilitäten und die Mindestreservepolitik. Sie kann diese durch eigene Tätigkeiten oder durch/mit die/den nationalen Zentralbanken nutzen.

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F


Fälligkeit
Der Zeitpunkt einer Fälligkeit eines Wertpapiers/Derivats ist meist festgelegt und der Gläubiger kann die Leistung oder Forderung dann verlangen.


Fed
Die Federal Reserve (Abk.: Fed) ist die Zentralbank der Vereinigten Staaten von Amerika.


  • Die FED soll mit Hilfe der geldpolitischen Instrumente Preisstabilität, eine geringe Arbeitslosigkeit, ein langfristiges Zahlungsgleichgewicht und ein angemessenes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum anstreben. Die Festlegung der Reihenfolge der Ziele ist eine Ermessensentscheidung des Board of Governors und differiert deutlich von der EZB.
  • An Instrumenten stehen die Mindestreservepolitik, die Offenmarktpolitik sowie die Refinanzierungspolitik zur Verfügung. Des weiteren die Erlaubnis, den Eigenkapitalanteil bei Wertpapierkäufen festzulegen (margin requirements).

Feste Termingeschäfte
Unbedingte Termingeschäfte sind Termingeschäfte, welche in jedem Fall zu erfüllen sind, wie zum Beispiel ein "Dax Future". Unbedingte Termingeschäfte lassen sich unterteilen in börsengehandelte und außerbörsliche (OTC) -Geschäfte. Zu börsengehandelten unbedingten Termingeschäften zählen Zins-Futures wie auch Index-Futures, zu außerbörslichen unbedingten Termingeschäften zählen die Forward Rate Agreements und Swaps.


Fibonacci
Fibonacci, eigentlich Leonardo da Pisa (geb. um 1170), war ein italienischer Mathematiker. Er führte das arabische Zahlensystems ein, welches das römische Nummernsystem ersetzte. Fibonacci entdeckte Zusammenhänge wie z. B. die unendliche Fibonacci-Zahlenreihe (Formel: Zn = Zn-1 + Zn-2), oder auch die Fibonacci-Ratios. Seine Ansätze beruhen auf der Annahme, dass sich Zyklen in konstanten Proportionen fortentwickeln.


Financial Futures
Zu den Finanzterminkontrakten (FinancialFutures) gehören Aktien-, Devisen-, Immobilien-, Index-, Swap-, Versicherungs-, Zinsfutures. Im weiteren Sinn könne auch Frachtraten-Futures, Rohstoffindex-Futures, Edelmetall-Futures als Financial Futures bezeichnet werden.
Standardisiert dabei: die Kontrakteinheiten und die Erfüllungstermine. Meistens findet bei den Financial Futures vor Fälligkeit eine Glattstellung statt. Die Financial Futures eigenen sich somit zur Absicherung gegen Kurs- und Zinsschwankungen, sog. Hedging, wie auch zu spekulativen Zwecken.


FOMC
Das Federal Openmarket Committee (dt.: Offenmarktausschuss der Federal Reserve) ist der Rat der US-Notenbank mit 12 Mitgliedern.


Future
Standardisierter Terminkontrakt mit festgelegten Spezifikationen. Meist börsengehandelter Terminkontrakt auf Waren (Commodity Future) oder Finanztitel (Financial Future). Finanz- sowie Warenterminkontrakte werden an eigens dafür eingerichtete Terminbörsen wie z. B. der EUREX gehandelt.


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G


G=Geld
Zu dem notierten Kurs gab es eine Nachfrage nach Wertpapieren.


Gewinnmitnahme
Wenn Anleger die Aktien verkaufen, um Kursgewinne zu realisieren, ist dies die sog. Gewinnmitnahme. Gleichzeitig eine gute Erklärung dafür, wenn Kurse mitten in einem Aufwärtstrend ohne erkennbaren Grund eine leichte entegegen gesetzte Bewegung zeigen.


Glattstellen
Glattstellen ist die Bezeichnung für den Kauf oder Verkauf von Wertpapierbeständen (auch: Devisenbestände) eines Traders, um ein bestehendes Börsenengagement durch ein Deckungsgeschäft (Gegengeschäft) auszugleichen.


Globex
Die Globex (Global Exchange) ist ein elektronisches Welt-Handelssystem für Futures und Optionen mit 24h Öffnungszeit. Entwickelt von Reuters, der CME und dem CBOT.


Good till cancelled Auftrag
Auftragsart im elektronischen Handelssytem Xetra. Aufträge, die solange im System verbleiben, bis sie entweder ausgeführt oder gecancelt werden.


Good till date Auftrag
Auftragsart im elektronischen Handelssytem Xetra. Auftrag, der nur bis zu einem bestimmten, definierten Datum gültig ist.


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H


Halfturn
Ein Halfturn (Abk.: HT) ist die Bezeichnung für das Eingehen oder Glattstellen einer Position, beispielsweise eines Futures oder einer Option. Beispiel: Der einzelne Kauf eines Index-Futures ist ein Halfturn. Der einzelne Verkauf diesen ist ebenfalls ein Halfturn.


Harmonisierter Verbraucherpreisindex
Preisindex, dessen Werte, inklusive seiner 77 Komponenten, periodisch durch Eurostat publiziert werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) nutzt unter anderem den harmonisierten Preisindex für die Analyse der Preisentwicklung.


Hebel
Der Hebel dient der Bewertung von Optionsscheinen und Optionen. Er ist ein Faktor, der angibt, um wieviel mal mehr sich der Optionsschein bei konstantem Aufgeld bewegt, wenn der Basiswert (z.B. eine Aktie) um ein Prozent steigt oder fällt.



Hedging
Hedging ist die Absicherung von Vermögenspositionen gegen Kursrisiken. Grundgedanke dieses Absicherungsgeschäftes ist die Erzielung einer ausgleichenden Wirkung durch die Einnahme einer entgegengesetzten Position an den Terminmärkten, d. h. es wird beispielsweise versucht eine Wertminderung einer Kassa-Position durch den entsprechenden Wertzuwachs einer Terminposition auszugleichen (Termingeschäft).


Historische Volatilität
Der historischen Volatilität sind die Preisschwankungen der Vergangenheit, aus denen sie dann ermittelt wird.


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I


Immediate or cancel
Ein "Immediate-or-cancel" - Order ist eine Auftragsart im elektronischen Handelssytem Xetra. Bestens- oder limitierter Auftrag, der vollständig oder teilweise ausgeführt werden muß, sobald er auf den Markt kommt, wobei nicht ausgeführte Teile annulliert werden.


Initial Margin
Sicherheitsleistung, die bei der Aufnahme einer Position bzw. eines Kontraktes (Options/Futures/Devisen/Rohstoffe) bei einer Clearingstelle zu hinterlegen ist.


Innerer Wert
Der innere Wert einer Option ist der Betrag, in dessen Höhe der Kurs des der Option zugrunde liegenden Basisobjekts bei Kaufoptionen den Basispreis übersteigt, bei Verkaufsoptionen hingegen darunter liegt. Folglich ist der innere Wert bei einer in-the-money Option positiv, bei einer at-the-money und out-of-the-money gleich null.


ISM
Abkürzung für Institute of Supply Managment. Erstellen monatlich die nahezu wichtigeste US Konjunkturzahl, en ISM Index.


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K


Kaufsignal
Das Kaufsignal ist ein Hinweis zum Kauf eines bestimmten Wertpapiers, in der Chartanalyse geläufiger Begriff.


Konsolidierung
Stabilisierung der Börsenkurse nach vorausgegangenen stärkeren Bewegungen nach oben oder unten.


Kontrakt
Die kleinste handelbare Einheit an den Terminbörsen wird Kontrakt genannt.


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L


Leerverkauf
Verkäufe von Wertpapieren, die sich nicht im Besitz des Verkäufers sind, werden als Leerverkäufe bezeichnet. Hierbei sind die Verkäufer auf fallende Preise eingestellt und spekulieren darauf, die verkauften Wertpapiere zu einem späteren Zeitpunkt wieder billiger erwerben zu können.


Leverage-Effekt
Ist im Optionsgeschäft das Verhältnis zwischen der größten prozentualen Kursänderung einer Option zur prozentualen Kursänderung des zugrundeliegenden Basiswertes.


LIBOR
Abkürzung für: London Interbank Offered Rate. Bezeichnung für einen am Londoner Bankenplatz ermittelten Zinssatz, zu dem dort ansässige Banken bereit sind, am Geldmarkt untereinander Geld zu ent- oder verleihen.


Limit Order
Eine Order mit festgelegtem Preis für die Ausführung.


Liquidations
Als Liquidation kann entweder der Verkauf eines früher gekauften Kontraktes (sog. Long-Position) oder der Kauf zur Abdeckung einer Baisse-Position (sog. Short-Position) bezeichnet werden.


Long-Futures Kontrakt
Die erworbenen Terminkontrakte sind sogenannte "Long Future Kontrakte".


Long Position
Im Terminhandel wird so eine Hausse-Position (steigende Preise) bezeichnet.


Lot
Ein Lot ist die Mengeneinheit eines Kontraktes.


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M


Margin
Sicherheitsleistung zur Risikoabdeckung bei Eingehen von börsengehandelten Future- und Optionsgeschäften.


Margin Call
Unter Margin Call versteht man eine Nachschußforderung, nach enstandenen Buchverlusten auf dem Margin Konto, sobald das verbleibende Guthaben unter die vorschriftsmäßige Maintenance-Margin gesunken ist.


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N


Nachbörslicher Handel
Der nachbörsliche Handel steht für Handelsgeschäfte nach Börsenschluß. Die Nachbörse schließt im allgemeinen die Privatanleger aus. Lediglich Banken handeln über elektronische Informationsdienste. Gleichzeitig kann die Nachbörse eine Richtungsentwicklung für den nächsten Börsentag darstellen.


Nachzahlungsforderung
Fällt der Nettowert eines Margenkontos für Terminkontrakte unter die Maintance Margin (Erhaltungsmarge), so besteht die Pflicht, diese Differenz nachzuschiessen (Margin Call).



NASDAQ
National Association of Securities Dealers Automated Quotations in New York. An ihr werden besonders wachstumsträchtige, aber auch spekulative, schwankungsanfällige Werte gehandelt. Der Index, der die Wertentwicklung der an der Nasdaq gehandelten Werte wiedergibt, heißt Nasdaq-Composite.


NYSE
Die New York Stock Exchange ist die größte Börse der Welt, 1792 gegründet. Die Kurse werden fortlaufend in der Reihenfolge ihrer Eingänge abgewickelt, es existiert kein Kassakurs. Bei den Aufträgen, die nicht vollständig ausgeführt werden konnten, wird der Restbetrag zum nächsten Kurs gehandelt.


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O


ODAX
Option auf den Deutschen Aktienindex (DAX); DAX-Option.


OECD
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa.


Offene Position
Als offene Position bezeichnet man Optionen oder Futures, aber auch z.B. Leerverkäufe auf Aktien, die nicht abgedeckt sind und somit ein Kursrisiko darstellen.


On the Close
Bei Börsenschluß noch abzurechnenden Aufträge werden als "on the close" bezeichnet.


Open Interest
Die Summe aller an der Terminbörse noch offenstehenden und nicht durch ein Gegengeschäft glattgestellten Kauf- und Verkaufspositionen eines Future-Kontraktes oder einer Optionsserie. Das Open Interest (OI) gibt Aufschluss über die Liquidität eines Kontraktes. Je höher die Zahl des OI, desto liquider ist ein entsprechender Markt und umso enger ist die Spanne zwischen Geld-und Briefkurs (Spread).


Out-of-the-Money
Ein Call ist out-of-the-money, wenn der Kassakurs des Basiswertes unter dem Basispreis liegt. Ein Put ist out-of-the-money, wenn der Kassakurs des Basiswertes über dem Basispreis liegt.


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P


Paper Profit
Der Paper Profit ist der Papiergewinn oder Buchgewinn, der durch ein erfolgreiches Engagement entstand, aber noch nicht realisiert ist, also noch im Markt befindlich ist.


Parkett
Parkett nennt man althergebracht den Börsensaal. Parketthandel (im Gegensatz zum Computerhandel) ist das Geschäft, welches über die Händler im Börsensaal "auf dem Parkett" abgewickelt wird.


Performance
Wertentwicklung, Periodenrendite z.B. engl. Bezeichnung für Leistung, Erfolg. Performance steht für den Ertrag einer Kapitalanlage. Sie gibt den Wertzuwachs als Leistung eines Kapitalanlage-Managements z.B. von Banken, Investmentfonds oder Vermögensverwaltungen an. Die Performance gibt den historischen Ertrag in Prozent für einen bestimmten Anlagezeitraum (Referenzperiode) an. Dieser Ertrag berechnet sich zum einen aus der Kursveränderung und zum anderen aus vereinnahmten Dividenden, Zinserträgen und Zinseszinsen. Die Berechnung der Performance erfolgt meist für eine Periode bis 1 Jahr.


Preistabilität
Preisstabilität ist der Anstieg der Verbraucherpreise in einem geringen Maße. Das genaue Maß muss jedoch individuell definiert werden. Die Europäische Zentralbank definiert Preisstabilität bei einem Verbraucherpreisanstieg von unter 2 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei sind weder anhaltende Inflation noch anhaltende Deflation mit dieser Definition von Preisstabilität vereinbar.


Pyramiding
Der englische Begriff für die Verwendung von Buchgewinnen für weitere Einschüsse der Folge-Engagements nennt man "Pyramiding".


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R


Repo-Geschäft
(Repurchase Agreement) Rückkaufsvereinbarung bei Wertpapiergeschäften.


Resist
Kurzform für engl.: Widerstand.


Risikocontrolling
Unabhängige, von den Handelsaktivitäten separierte Ermittlung eingegangener Risiken sowie deren Bewertung und Überwachung im Hinblick auf die Einhaltung bestimmter Limite.


Roundturn
(Abk.: RT) ist die Bezeichnung für das Eingehen und Glattstellen einer Position, beispielsweise eines Futuresorder einer Option. Es setzt sich aus zwei Teilgeschäften (Halfturn) zusammen. Beispiel: Der Kauf eines DAX Futures und der spätere Verkauf des gleichen Kontraktes ergeben einen Roundturn.


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S


Scalper
Ein Scalper ist ein kurzfristig agierender Trader, der kleinere Kursbewegungen zu nutzen versucht. Offene Positionen werden sehr kurzfristig, oft innerhalb von Minuten, auf jeden Fall jedoch innerhalb einer Börsensitzung realisiert.


Seitwärtstrend
Bewegen sich die Wertpapierkurse auf einem Niveau, ohne größere Schwankungen, so bezeichnet man dies als Seitwärtstrend.


Settlementpreis
Im Futureshandel z.B. der Preis, der von der Börse am Ende eines jeden Börsentages zur Kontraktbewertung festgesetzt wird.


Short
Hat ein Anleger eine Position verkauft, ohne sie zu besitzen (leerverkauft/put), bezeichnet man ihn als short. Er verkauft also in der Erwartung seine dann offene Position zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen (glattstellen) zu können.


Support
engl.: Unterstützung.


Swaps
Als Alternativen zu direkten Finanzierungen (Anleihe, Festsatzkredit) an den internationalen Finanzierungsmärkten haben sich Zins- und Währungsswaps als Quelle für kostengünstiges festverzinsliches Fremdkapital erwiesen. Bei dem reinen Zinsswap geht es um den Austausch von Zinszahlungsverpflichtungen in einer Währung für eine bestimmte Laufzeit. Wichtig ist, dass die auf den gleichen Ausgangsbetrag zu leistenden Zinsen unterschiedlichen Berechnungen unterliegen und durch den Swap keine gegenseitigen Geldforderungen entstehen. Sinn eines solchen Tausches ist es, den relativen Vorteil, den jeweils eine Partei gegenüber der anderen aufgrund ihrer Stellung an einem bestimmten Finanzmarkt hat, mit der anderen Partei zu tauschen. Das gleiche gilt auch sinngemäß für Währungsswaps. Hauptmerkmal eines Währungsswaps ist, dass die zu tauschenden Verbindlichkeiten in verschiedenen Währungen hinterlegt sind.


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T


Technische Reaktion
Eine kurzfristige Kurskorrektur gegen allgemeine Trends.


Teilausführung
Wenn eine erteilte Order während ihrer Gültigkeitsdauer aufgrund der Marktlage nicht vollständig, sondern nur zum Teil ausgeführt werden konnte.


Termingeschäft
Im Gegensatz zum Kassageschäft handelt es sich hier um ein börsliches, oder außerbörsliches Geschäft, bei welchem die Erfüllung zu einem später vereinbartem Zeitpunkt im voraus fixiert wurde. Unterschieden werden Termingeschäfte zwischen Devisen, Indizes und Rohstoffen.


Tick
Kleinste nach den Kontrakt- bzw. Geschäftsbedingungen mögliche Preisänderung bei Geschäften an Termin- oder Kassabörsen.


Trading Range
engl.: Handelsspanne. Die Trading-Range ist die erwartete Handelsspanne in dem sich der Kurs im Laufe einer angegebenen Zeit bewegt. Angegeben wird die Tagesrange in einem erwarteten Tagestief und einem erwarteten Tageshoch. Analysten richten sich bei der Bestimmung der Tradingrange nach den Unterstützungen und Widerständen im Markt, sowie an der Volatilität und der erwarteten Marktrichtung.


Turnaround
Bezeichnet die Trendwende zur Verbesserung der Lage innerhalb einer Branche, einer Aktiengesellschaft, des allgemeinen Börsentrends.


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U


Ultimo Auftrag
Ein Auftrag bis Ultimo gilt bis Monatsende. Ultimo bezeichnet demnach hier das Monatsende.


Unbedingte Termingeschäfte
Unbedingte Termingeschäfte sind Termingeschäfte, welche in jedem Fall zu erfüllen sind, wie zum Beispiel ein "Dax Future". Unbedingte Termingeschäfte lassen sich unterteilen in börsengehandelte und außerbörsliche (OTC) -Geschäfte. Zu börsengehandelten unbedingten Termingeschäften zählen Zins-Futures wie auch Index-Futures, zu außerbörslichen unbedingten Termingeschäften zählen z.B. die Forward Rate Agreements und Swaps.


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V


V-Dax
Ist der DAX-Volatilitätsindex. Dieser drückt die erwartete Breite der Kursschwankungen des Deutschen Aktienindex (Dax) aus.


Verfallmonat
Der Monat, in dem eine Optionsserie verfällt.


Volatilität
Die Volatilität (abgekürzt: Vola) gibt die Schwankungen von z.B. Wertpapierkursen, Zinssätzen und Devisen an. Errechnet wird diese über die Standardabweichung relativer Kursdifferenzen. Unterschieden werden zwei Arten von Volatilität. Historische Volatilität betrachtet die Schwankungen in der Vergangenheit. Implizite Volatilität: betrachtet die kommenden Schwankungen in der Zukunft.


Vorbörslicher Handel
Wird der Wertpapier-Handel, der vor der eigentlichen Börsensitzung zwischen den Banken und Händlern ohne Börsenaufsicht stattfindet, bezeichnet.


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W


Warenterminbörse

Termingeschäfte werden über mengen- und qualitätsmäßig standardisierte Einheiten im großen Umfang verbrauchten Naturprodukten abgeschlossen. Weltweit 49 US und CAN Warenterminmärkte. Die älteste und zugleich umsatzstärkste Terminbörse für Waren- und Finanzkontrakte ist die 1848 gegründete Chicago Board of Trade. Warentermingeschäfte: An der Börse werden die verschiedensten Waren (Getreide, Baumwolle, Gold, Silber etc.) gehandelt. Bei Abwicklung eines Warentermingeschäftes erfolgt die Abwicklung (Lieferung, Abnahme, Zahlung) zu einem später vereinbarten Termin.


Wetter Derivate
Die in den USA gehandelten Wetter-Derivate stellen eine Art der Termingeschäfte dar. Hierbei handelt es sich um den standardisierten Handel mit Wetter auf Termin.


Wiederstandslinie
Eine Kursgrenze, die aufgrund von charttechnischen Analysen schwer nach oben zu überwinden ist. Die Begründung wird z.B. im Trend oder in anderen charttechnischen Hilfsmitteln (siehe beispielsweise Pivot-Punkte und Fibonacci) gesehen.

Window Dressing
Ist die Verschönerung einer Bilanz durch Transaktionen, die mit Blick auf einen Stichtag (Quartal, p.a.) vorgenommen werden.


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X


Xetra
Vollelektronischer Markt (Computerbörse) für den deutschen Kassamarkt mit dezentralem Marktzugang. In Xetra findet der Aktienhandel im Gegensatz zum Parkett in einem zentralen, offenen Orderbuch statt. Mit Einführung von Xetra im November 1997 wurde der elektronische IBIS-Handel eingestellt. Xetra-Teilnehmer kann jedes Mitglied einer deutschen Börse werden.


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Z


Zentralbörse
Sind die Hauptbörsen eines jeweiligen Landes. In Deutschland Frankfurt, in den USA die "New York Stock Exchange" oder in Japan die Tokioter Börse.


Zinsswap
Austauschvereinbarungen zwischen zwei Marktteilnehmern, die der Absicherung gegen steigende oder fallende Zinsen z.B. dienen. Bei einem Zinsswap handelt es sich um eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Partnern, bestimmte, unterschiedliche Zahlungsströme auszutauschen. Bei den angesprochenen Zahlungen handelt es sich um verschieden gestaltete Zinsvereinbarungen, meist feste oder variable Zinssätze. Diese Rechte auf Zinszahlungen können von den Inhabern gegeneinander ausgetauscht werden. Diesen Austausch bezeichnet man als Swap.


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