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Freitag, 30. Juli 2010
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lexikon

Wirtschaftslexikon

 

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 

A

 

Aktienindex Future
Ein Aktienindex-Future ist eine vertragliche Vereinbarung, einen standardisierten Wert eines Aktienindizes zu einem im voraus ausgehandelten Kurs an einem späteren, standardisierten Fälligkeitstag zu kaufen bzw. zu verkaufen

 

Antizyklisch
Die Spekulation gegen den Trend an der Börse ist als antizyklisches Anlageverhalten zu bezeichnen. Bei fallenden Kursen werden Börsianer eher kaufen und bei steigenden Kursen verkaufen.

 

Abitrage
Ausnutzung von Kursunterschieden bei gleichzeitigem An- und Verkauf derselben Wertpapiere an verschiedenen Märkten, in verschiedenen Kontraktmonaten, zwischen dem Kassa- und Terminmarkt oder von unterschiedlichen, aber zueinander bezogenen Waren.

 

Ask
Angebot (Brief), Briefkurs; Hierunter versteht man den Preis, zu dem ein Verkäufer bereit ist, ein Wertpapier (Aktie, festverzinsliches Papier) zu verkaufen.

 

At the Market
Ein Kauf oder Verkauf "at the market" bezeichnet eine sofortige, zum bestmöglichen Preis auszuführende Order. Der entsprechende Kauf-/Verkaufsauftrag hierfür wird "Market-Order" genannt.

 

Aufgeld
Bei Ausgabe von neuen Wertpapieren ergibt sich ein "Aufschlag", das Aufgeld, das - meist in Prozent angegeben - besagt, um welchen Wert der Ausgabepreis über dem entsprechenden Nennwert liegt. Beim Optionsscheinhandel ist dies der meist in Prozent genannte Betrag, um welchen der Bezug der Aktie über den gekauften Optionsschein teurer ist, als ein direkter Kauf der Aktie.

 

Ausübungspreis
Der Basispreis gibt den Kurs an, zu dem ein Käufer von Optionen am Ende der Laufzeit oder zu jedem Zeitpunkt während der Laufzeit ("amerikanische/europäische Option") kaufen oder verkaufen kann. Der Basispreis wird auch als "Bezugspreis", "Strike-Preis" oder "Ausgabepreis" bezeichnet.

 

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B

 

Bareinschuß
Als Bareinschuß oder auch Einschuß wird z.B. eine Spanne zwischen dem Beleihungswert eines Wertpapierdepots und der Ausnutzung der zur Verfügung gestellten Kreditlinie genannt. Ein Einschuß dient beispielsweise zum Kauf neuer Wertpapiere ohne Inanspruchnahme von Kreditmitteln.

 

Bedingte Termingeschäfte
Bei den bedingten Termingeschäften besteht zwischen den Vertragspartnern zwar das Recht, aber nicht die Pflicht zur Durchführung des Basisgeschäfts. Bedingte Termingeschäfte können in Prämiengeschäfte und Optionsgeschäfte unterschieden werden.

 

Bestätigung eines Bruches
Wird eine Unterstützung nach unten oder ein Widerstand nach oben gebrochen, kehrt der jeweilige gehandelte Markt in den meisten Fällen an das Ausbruchsniveau zurück und bestätigt dieses.

 

Beige Book
Das Beige Book ist eine Zusammenfassung des wirtschaftlichen Zustandes der 12 Bezirke der Federal Reserve. Die Daten sind in der Regel eher qualitativer Natur als ein Zahlenwerk. Das Beige Book wird ca. zwei Wochen vor der Sitzung des Offenmarktausschusses (FOMC) erstellt und dient diesem als Grundlage für den Zinsentscheid. Für den Investor bietet das Beige Book die Möglichkeit, bereits vor der FOMC-Sitzung einen der vielen Einflussfaktoren der Zinsentscheidung beim Handel zu berücksichtigen.

 

Bid/Ask-Spread
Differenz zwischen zwei Preisen oder Zinssätzen. In der Börsensprache die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs (Bid/ Ask-Spread); Auch die Strategie des gleichzeitigen Kaufs und Verkaufs von Optionen der gleichen Optionsklasse zum Zweck der Eingrenzung von Gewinn- bzw. Verlustmöglichkeiten. Laufzeiten und Basispreise können hierbei voneinander abweichen.

 

Bund Future
Börsentäglich gehandelter Terminkontrakt auf eine fiktive Bundesanleihe, die einen Nominalzins von sechs Prozent und eine Laufzeit von zehn Jahren aufweist.

 

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C

 

Cash Flow
Angelsächsische Bezeichnung für: Kassen-Zufluss, Kassen-Gewinn. Auch: Umsatzüberschuß, Finanzüberschuß. Als Cash-Flow bezeichnet man den Nettozugang an liquiden (flüssigen) Mitteln aus der Umsatztätigkeit und sonstigen laufenden Aktivitäten während einer Periode. Zur Beurteilung der Finanzlage eines Unternehmens und zur Bewertung von Aktien ist der Cash-Flow eine sehr gängige und aussagestarke Kennzahl. Man erhält den Cash-Flow aus dem Jahresabschluß einer Aktiengesellschaft. Der Cash-Flow setzt sich (in Deutschland) aus Gewinnvortrag, Dividendenausschüttung, Zuführung zu offenen Rücklagen und Abschreibungen auf Anlagevermögen zusammen.

 

Cash Settlement
Ausgleich des Bewertungsergebnisses bei physisch nicht erfüllbaren Termingeschäften (z. B.Futures, Optionen auf Indizes, etc.).

 

Chicago Board of Trade
Das Chicago Board of Trade (Abk.: CBOT) ist die älteste und eine der bedeutensten Terminbörsen der Welt. Ehemals nur für Warentermingeschäfte, hat das CBOT die Palette bis hin zu den Futures und Futures-Optionen auf den Dow Jones Industrial Average und die U.S. Treasury Bonds ausgebaut.

 

Chart Analyse
Untersuchung und Prognose der Kurs- und Rendite-Entwicklung von Aktien. Verfahren der Chart-Analyse (auch Aktienanalyse) sind: Fundamentalanalyse: Sie prüft Bilanzdaten und Ertragskraft des jeweiligen Unternehmens und zieht Rückschlüsse auf die Kurs- und Dividendenchancen der Aktie.

 

Technische bzw. Chart-Analyse
Aus Aufzeichnungen und graphischen Darstellungen (Charts) der bisherigen Kurs- und Umsatzentwicklung, die das Börsenverhalten der Anleger in der Vergangenheit widerspiegeln, werden Kursprognosen entwickelt.

 

Clearing
Zentrale Verrechnung von Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Ergebnis, dass nur die sich zugunsten oder zulasten eines jeden Teilnehmers ergebenden Salden gutgeschrieben bzw. belastet werden.

 

Contract
Der Contract ist die Menge eines Rohstoffes mit genau definierten

 

Cross Hedge
Absicherung einer Kassaposition durch einen bezüglich des Basisobjekts unterschiedlichen, hinsichtlich der Wertentwicklung ähnlichen Terminkontrakt.

 

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D

 

Dax
Abkürzung für Deutscher Aktien-Index; enthält als gewichteter Index 30 Aktien führender Unternehmen, die an deutschen Börsen amtlich gehandelt werden. Sein Wert wird minütlich an der Börse ermittelt. Der DAX zeigt Kursschwankungen an hinsichtlich des Zieles, für den deutschen Markt international eine höhere Markttransparenz zu erreichen und zugleich die Basis für Terminkontrakte an der Deutschen Terminbörse zu schaffen. Die Auswahlkriterien für die in den DAX einzubeziehenden Gesellschaften sind: Umsatzstärke, Börsenkapitalisierung, Vorhandensein früher Eröffnungskurse, Branchenrepräsentativität.

 

Derivate
Derivate sind Finanzinstrumente bei denen es sich um keine eigenständigen Anlageinstrumente handelt, sondern um Rechte, deren Bewertung vornehmlich aus dem Preis und den Preisschwankungen und -erwartungen eines zugrundeliegenden Basisinstruments, zum Beispiel Aktien, Anleihen und Indices, abgeleitet ist. Zu den Derivaten zählen insbesondere Swaps, Optionen und Futures.

 

Dow Jones Index
Der Dow-Jones-Index ist der bekannteste amerikanische Börsenindex, der erstmals 1897 von der Börsenzeitung des Verlages Dow Jones & Company berechnet und veröffentlicht wurde. 65 Stock Average, d.h. der Dow-Jones-Index ist ein preisgewichteter Aktienindex, der aus 65 Aktien besteht, die an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt werden. Die 65 Werte setzen sich zusammen, aus 30 Industrie-, 20 Transport- (z.B. Fluglinien, Eisenbahnwerten) und aus 15 Versorgungsgesellschaften. Die Aktien der 30 Industriegesellschaften werden auch als Blue Chips bezeichnet. Diese werden noch einmal gesondert im Dow-Jones-Industrial-Index veröffentlicht. Der aus diesen 30 umsatzstarken Aktien (sie machen 20% des Kurswertes der an der NYSE gehandelten Aktien aus) zusammengesetzte Index repräsentiert die marktführenden Unternehmen. Der Dow-Jones-Index wird börsentäglich errechnet und publiziert. Aus den Entwicklungen und Veränderungen des DJI mit seinen sorgfältig gewählten Unternehmen werden auch Schlüsse auf die Gesamtlage und Entwicklung der US-Wirtschaft gezogen. Aufgrund der geringen Basis wird die Aussagekraft des Dow allerdings kritisiert.

 

Dow Jones Stoxx
Kooperation von Deutsche Börse, Dow Jones, SBF - Bourse de Paris und Schweizer Börse zur Etablierung einer europäischen Indexfamilie Dow Jones STOXX. Diese besteht aus je einem Benchmark-Index, einem Blue-chip Index sowie 19 Branchenindizes für Gesamteuropa (Europa) und für den Teilnehmerkreis an der Europäischen Währungsunion (EURO-Raum).

 

DVFA-Ergebnis
Gewinnermittlungsmethode der "Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Anlageberatung e.V.", ein Zusammenschluss von Bank- und Wirtschaftsfachleuten. Die DVFA hat sich um die Aktienanalyse verdient gemacht und eine Formel entwickelt, die einen, allein aus dem Geschäftszweck erzielten, um Sondereinflüsse korrigierten Jahresgewinn einer Unternehmung wiedergibt; meist bezeichnet als "Ergebnis je Aktie nach DVFA." Daraus errechnet sich dann das Kurs-Gewinn-Verhältnis. Alle großen Aktiengesellschaften veröffentlichen heute ihr nach diesem Schema ermitteltes DVFA-Ergebnis. Es ermöglicht Unternehmens- und Branchenvergleiche.

 

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E

 

Equity Futures
Englischer Begriff für Aktienfutures.

 

Eurex
: Die Eurex ist eine Derivatebörse. Eurex wurde 1996 von der Deutschen Börse AG und der Schweizer Börse ins Leben gerufen. Die Gründung erfolgte 1998 durch die Fusion von DTB und SOFFEX. Seit 1999 ist die Eurex die weltweit größte Derivatebörse.

 

Europäische Zentralbank
Die Europäische Zentralbank wurde am 01. Juli 1998 als europäische Institution mit eigener Rechtspersönlichkeit gegründet. Der Sitz der Europäsichen Zentralbank ist Frankfurt am Main. Aufgaben Oberste

 

  • Aufgabe der Europäischen Zentralbank ist die Schaffung und Erhaltung der Preisstabilität des Euro.
  • Instrumente: An Instrumenten stehen der Europäischen Zentralbank die Offenmarktgeschäfte, ständige Fazilitäten und die Mindestreservepolitik zur Verfügung. Sie kann diese durch eigene Tätigkeiten oder durch die nationalen Zentralbanken nutzen.

 

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F

 

Fälligkeit
Der Zeitpunkt einer Fälligkeit ist meist festgelegt und der Gläubiger kann die Leistung oder Forderung dann verlangen.

 

Fed
Die Federal Reserve (Abk.: Fed) ist das Zentralbanksystem der Vereinigten Staaten von Amerika.

 

  • Aufgaben Das Zentralbanksystem soll mit Hilfe der geldpolitischen Instrumente Preisstabilität, eine geringe Arbeitslosigkeit, ein langfristiges Zahlungsgleichgewicht und ein angemessenes und nachhaltiges Wirtschaftswachstum anstreben. Die Festlegung der Reihenfolge der Ziele ist eine Ermessensentscheidung des Board of Governors.
  • Instrumente: An Instrumenten stehen die Mindestreservepolitik, die Offenmarktpolitik sowie die Refinanzierungspolitik zur Verfügung. Des weiteren die Erlaubnis, den Eigenkapitalanteil bei Wertpapierkäufen festzulegen (margin requirements) und mit der Befugnis des Präsidenten zeitweise eine Kreditplanfondierung einzuführen.

 

Feste Termingeschäfte
Unbedingte Termingeschäfte sind Termingeschäfte, welche in jedem Fall zu erfüllen sind, wie zum Beispiel ein "Financial Future". Unbedingte Termingeschäfte lassen sich unterteilen in börsengehandelte und außerbörsliche (OTC) -Geschäfte. Zu börsengehandelten unbedingten Termingeschäften zählen Zins-Futures wie auch Index-Futures, zu außerbörslichen unbedingten Termingeschäften zählen die Forward Rate Agreements und Swaps.

 

Fibonacci
Fibonacci, eigentlich Leonardo da Pisa (geb. um 1170), war ein italienischer Mathematiker. Er führte das arabische Zahlensystems ein, welches das römische Nummernsystem ersetzte. Fibonacci entdeckte Zusammenhänge wie z. B. die unendliche Fibonacci-Zahlenreihe (Formel: Zn = Zn-1 + Zn-2), oder auch die Fibonacci-Ratios. Seine Ansätze beruhen auf der Annahme, dass sich natürliche Zyklen in konstanten Proportionen fortentwickeln.

 

Financial Futures
Zu den Finanzterminkontrakten (FinancialFutures) gehören Aktien-, Devisen-, Immobilien-, Index-, Swap-, Versicherungs-, Zinsfutures. Im weiteren Sinn könne auch Frachtraten-Futures, Rohstoffindex-Futures, Edelmetall-Futures als Financial Futures bezeichnet werden.
Der Käufer bzw. Verkäufer eines Finanzterminkontraktes verpflichtet sich gegen Hinterlegung eines Bargeldeinschusses (Margin) bei der Börsen-Clearingstelle (Clearing House) das im Kontrakt definierte Finanzinstrument in einer bestimmten Menge zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder verkaufen. Standardisiert sind die Kontrakteinheiten und die Erfüllungstermine. In der Regel findet bei den Financial Futures vor Fälligkeit eine Glattstellung statt. Die Financial Futures eigenen sich somit zur Absicherung gegen Kurs- und Zinsschwankungen, sog.Hedging, wie auch zu spekulativen Zwecken.

 

FOMC
Das Federal Openmarket Committee (Abk.: FOMC, dt.: Offenmarktausschuss der Federal Reserve) ist der Rat der US-Notenbank bestehend aus 12 Mitgliedern.

 

Future
Standardisierter Terminkontrakt mit festgelegten Spezifikationen. Meist börsengehandelter Terminkontrakt auf Waren (Commodity Future) oder Finanztitel (Financial Future). Finanz- sowie Warenterminkontrakte werden an eigens dafür eingerichtete Terminbörsen wie z. B. der EUREX gehandelt. Neben den börsengehandelten Futures hat sich auch ein OTC-Markt für diese Kontrakte entwickelt.

 

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G

 

G=Geld
Zu dem notierten Kurs gab es eine Nachfrage nach Wertpapieren, allerdings lag kein oder nur ein sehr geringfügiges Angebot vor. Es wurden keine Umsätze getätigt.

 

Gewinnmitnahme
Wenn Anleger die Aktien verkaufen, um Kursgewinne einzustreichen, ist dies die sog. Gewinnmitnahme. Gleichzeitig ist dies eine gute Erklärung dafür, wenn Kurse mitten in einem Aufwärtstrend ohne erkennbaren Grund eine leichte Rückwärtsbewegung zeigen.

 

Glattstellen
Glattstellen ist die Bezeichnung für den Kauf oder Verkauf von Wertpapierbeständen (auch: Devisenbestände) eines Händlers, um ein bestehendes Börsenengagement (Verpflichtung) durch ein Deckungsgeschäft (Gegengeschäft) auszugleichen (auch: abzuwickeln oder zu lösen).

 

Globex
Die Globex (Global Exchange) ist ein elektronisches Welt-Handelssystem für Futures und Optionen mit 24stündiger Öffnungszeit. Entwickelt wurde die Globex von Reuters, der CME und dem CBOT.

 

Good till cancelled Auftrag
Auftragsart im elektronischen Handelssytem Xetra. Aufträge, die solange im System verbleiben, bis sie entweder ausgeführt oder annulliert werden.

 

Good till date Auftrag
Auftragsart im elektronischen Handelssytem Xetra. Auftrag, der nur bis zu einem angegebenen Datum gültig ist.

 

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H

 

Halfturn
Ein Halfturn (Abk.: HT) ist die Bezeichnung für das Eingehen oder Glattstelleneiner Position, beispielsweise eines Futures oder einer Option. Beispiel: Der einzelne Kauf eines DAX-Futures ist ein Halfturn. Der einzelne Verkauf eines DAX-Futures ist ebenfalls ein Halfturn.

 

Harmonisierter Verbraucherpreisindex
Preisindex, dessen Werte, inklusive seiner 77 Komponenten, periodisch durch Eurostat publiziert werden. Die Europäische Zentralbank nutzt unter anderem den harmonisierten Preisindex für die Analyse der Preisentwicklung.

 

Hebel
Der Hebel dient der Bewertung von Optionsscheinen und Optionen. Er ist ein Faktor, der angibt, um wieviel mal mehr der Optionsschein bei konstantem Aufgeld steigt oder fällt, wenn der Basiswert (z.B. eine Aktie) um ein Prozent steigt oder fällt.

 

  • Beispiel: Steigt die Aktie um 1%, so würde theoretisch der Optionsschein bei einem Hebel von drei um 3% steigen. In der Realität kommt eine solche Übereinstimmung allerdings nur in den wenigsten Fällen vor. So kann der Fall eintreten, dass die Aktie im Kurs sehr stark steigt, jedoch der Optionsschein in dem Maße nicht mit ansteigt. Dann findet lediglich ein Abbau des Aufgeldes statt. Der Hebel eines Optionsscheines ist darauf begründet, dass für den Erwerb eines Optionsscheins, im Vergleich zum Basiswert, weniger Kapital eingesetzt werden muß. Daraus folgt, dass der Optionsschein überproportional auf Veränderungen des Kurses des Basiswertes reagiert. Berechnung des Hebels: Hebel = Kurs des Basiswertes / Kurs des Optionsscheins X Optionsverhältnis.

 

Hedging
Unter Hedging versteht man die Absicherung von Vermögens-Positionen gegen Kursrisiken. Grundgedanke dieses Absicherungsgeschäftes ist die Erzielung einer kompensatorischen Wirkung durch die Einnahme einer entgegengesetzten Position an den Terminmärkten, d. h. es wird beispielsweise versucht eine Wertminderung einer Kassa-Position durch den entsprechenden Wertzuwachs einer Terminposition auszugleichen (Termingeschäft).

 

Historische Volatilität
Der historischen Volatilität liegen die Preisschwankungen der Vergangenheit zugrunde, aus denen sie dann ermittelt wird.

 

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I

 

Immediate or cancel
Ein "Immediate-or-cancel" - Auftrag ist eine Auftragsart im elektronischen Handelssytem Xetra. Bestens- oder limitierter Auftrag, der vollständig oder teilweise ausgeführt werden muß, sobald er auf den Markt kommt, wobei nicht ausgeführte Teile annulliert werden.

 

Initial Margin
Sicherheitsleistung, die bei der Aufnahme einer Position bzw. eines Kontraktes (Options & Futures) bei einer Clearingstelle zu hinterlegen ist - auch "Erst-Einschuß" genannt.

 

Innerer Wert
Der innere Wert einer Option errechnet sich als der Betrag, in dessen Höhe der Kurs des der Option zugrunde liegenden Basisobjekts bei Kaufoptionen den Basispreis übersteigt, bei Verkaufsoptionen hingegen unterschreitet. Folglich ist der innere Wert bei einer in-the-money Option positiv, bei einer at-the-money und out-of-the-money gleich null.

 

ISM
Abkürzung für Institute of Supply Managment.

 

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K

 

Kaufsignal
Das Kaufsignal ist ein Hinweis zum Kauf eines bestimmten Wertpapiers; meist ein in der Chartanalyse geläufiger Begriff.

 

Konsolidierung
Stabilisierung der Börsenkurse nach vorausgegangenen stärkeren Schwankungen.

 

Kontrakt
Die kleinste handelbare Einheit an den Terminbörsen wird Kontrakt genannt

 

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L

 

Leerverkauf
Verkäufe von Wertpapieren, die sich gar nicht im Besitz des Verkäufers befinden, werden als Leerverkäufe bezeichnet. Hierbei sind die Verkäufer bearish eingestellt und spekulieren darauf, die verkauften Wertpapiere zu einem späteren Zeitpunkt wieder günstiger erwerben zu können.

 

Leverage-Effekt
Ist im Optionsgeschäft das Verhältnis zwischen der größten prozentualen Kursänderung einer Option zur prozentualen Kursänderung des zugrundeliegenden Basiswertes. Beim Optionsschein berechnet sich der Leverage-Faktor folgendermaßen: Aktienkurs durch Optionsscheinkurs. Er zeigt das Vielfache an Aktien, an deren Kursentwicklung der Inhaber des Optionsscheins im Vergleich zum Direkterwerber bei gleichem Kapitaleinsatz teilnimmt.

 

LIBOR
Abkürzung für: London Interbank Offered Rate. Bezeichnung für einen am Londoner Bankenplatz ermittelten Zinssatz, zu dem dort ansässige Banken bereit sind, am Geldmarkt untereinander Geld zu ent- oder verleihen. Dient als Referenzzinsatz für Floating-Rate-Notes, Swaps u.a.

 

Limit Order
Eine Order mit festgelegtem Preis und/oder festgelegter Zeit für die Ausführung wird Limit Order genannt.

 

Liquidations
Als Liquidation kann entweder der Verkauf eines früher gekauften Kontraktes (sog. Long-Position) oder der Kauf zur Abdeckung einer Baisse-Position (sog.Short-Covering) bezeichnet werden.

 

Long-Futures Kontrakt
Die erworbenen Terminkontrakte sind sogenannte "Long Futures Contracts".

 

Long Position
Im Terminhandel wird so eine Hausse-Position bezeichnet.

 

Lot
Das Lot ist die Mengeneinheit eines Kontraktes.

 

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M

 

Margin
Sicherheitsleistung zur Risikoabdeckung bei Eingehen von börsengehandelten Future- und Optionsgeschäften. Bei Optionen wird sie nur bei einer Short-Position erforderlich.

 

Margin Call
Der Margin Call ist eine Nachschußforderung, nach enstandenen Buchverlusten auf dem Margin Account, sobald das verbleibende Guthaben unter die vorschriftsmäßige Maintenance-Margin gesunken ist.

 

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N

 

Nachbörslicher Handel
Der nachbörsliche Handel steht für Börsengeschäfte nach Börsenschluß. Die Nachbörse schließt im allgemeinen die Privatanleger aus und lediglich Banken handeln über elektronische Informationsdienste. Gleichzeitig kann die Nachbörse eine Richtungsentwicklung für den nächsten Börsentag darstellen.

 

Nachzahlungsforderung
Fällt der Nettowert eines Margenkontos für Terminkontrakte unter die Maintance Margin (Erhaltungsmarge), so besteht die Pflicht, diese Differenz nachzuschiessen (Margin Call).

 

NAPM
Abkürzung für National Association of Purchasing Management.

 

NASDAQ
Abkürzung für: National Association of Securities Dealers Automated Quotations. Computer Börse der US-amerikanischen Freiverkehrshändler in New York. An ihr werden besonders wachstumsträchtige, aber auch spekulative, weil schwankungsanfällige Werte gehandelt. Der Index, der die Wertentwicklung der an der Nasdaq gehandelten Werte wiedergibt, heißt Nasdaq-Composite.

 

NYSE
Die New York Stock Exchange ist die größte Börse der Welt. Sie wurde 1792 gegründet. Die Kurse werden fortlaufend in der Reihenfolge ihrer Eingänge abgewickelt, es existiert kein Kassakurs. Bei den Aufträgen, die nicht vollständig ausgeführt werden konnten, wird der Restbetrag zum nächsten Kurs gehandelt. Das in Deutschland angewandte Verfahren der Repartiierung existiert nicht.

 

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O

 

ODAX
Abk. für: Option auf den Deutschen Aktienindex (DAX); DAX-Option.

 

OECD
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in Europa.

 

Offene Position
Als offene Position bezeichnet man Optionen oder Futures, aber auch z.B. Leerverkäufe auf Aktien, die nicht abgedeckt sind und somit ein Kursrisiko darstellen.

 

On the Close
Bei Börsenschluß noch abzurechnenden Aufträge werden als "on the close" bezeichnet.

 

Open Interest
Die Summe aller an der Terminbörse noch offenstehenden und nicht durch ein Gegengeschäft glattgestellten Kauf- und Verkaufspositionen eines Future-Kontraktes oder einer Optionsserie. Das Open Interest (OI) gibt Aufschluss über die Liquidität eines Kontraktes. Je höher die Zahl des OI, desto liquider ist ein entsprechender Markt und umso enger ist die Spanne zwischen Geld-und Briefkurs (Spread).

 

Out-of-the-Money
Ein Call ist out-of-the-money, wenn der Kassakurs des Basiswertes unter dem Basispreis liegt. Ein Put ist out-of-the-money, wenn der Kassakurs des Basiswertes über dem Basispreis liegt.

 

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P

 

Paper Profit
Das Paper Profit ist der Papiergewinn oder Buchgewinn, der durch ein erfolgreiches Engagement entstanden, aber noch nicht realisiert ist.

 

Parkett
Parkett nennt man althergebracht den Börsensaal. Parketthandel (im Gegensatz zum Computerhandel) ist das Geschäft, welches über die Händler im Börsensaal "auf dem Parkett" abgewickelt wird.

 

Performance
auch: Wertentwicklung, Periodenrendite, Rate of Return, Total Return, angelsächsische Bezeichnung für Leistung, Erfolg. Performance steht für den Ertrag einer Kapitalanlage. Sie gibt den Wertzuwachs als Leistung eines Kapitalanlage-Managements z.B. von Banken, Investmentfonds oder Vermögensverwaltungen an. Die Performance gibt den historischen Ertrag (in %) für einen bestimmten Anlagezeitraum (Referenzperiode) an. Dieser Ertrag berechnet sich zum einen aus der Kursveränderung und zum anderen aus vereinnahmten Dividenden, Zinserträgen und Zinseszinsen. Die Berechnung der Performance erfolgt meist für eine Periode bis 1 Jahr.

 

Preistabilität
Preisstabilität ist der Anstieg der Verbraucherpreise in einem geringen Maße. Das genaue Maß muss jedoch individuell definiert werden. Die Europäische Zentralbank definiert Preisstabilität bei einem Verbraucherpreisanstieg von unter 2 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei sind weder anhaltende Inflation noch anhaltende Deflation mit dieser Definition von Preisstabilität vereinbar.

 

Pyramiding
Der englische Begriff für die Verwendung von Buchgewinnen für weitere Einschüsse der Folge-Engagements nennt man "Pyramiding".

 

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R

 

Repo-Geschäft
(Repurchase Agreement) Rückkaufsvereinbarung bei Wertpapiergeschäften (echte Pensionsgeschäfte, deren Gegenstand weiterhin dem Pensionsgeber zuzurechnen ist). Aus Sicht des Pensionsnehmers wird von einem Reverse Repo-Geschäft gesprochen.

 

Resist
Kurzform für engl.: Widerstand.

 

Risikocontrolling
Unabhängige, von den Handelsaktivitäten separierte Ermittlung eingegangener Risiken sowie deren Bewertung und Überwachung im Hinblick auf die Einhaltung bestimmter vorgegebener Limite.

 

Roundturn
Ein Roundturn (Abk.: RT) ist die Bezeichnung für das Eingehen und Glattstellen einer Position, beispielsweise eines Futuresorder einer Option. Es setzt sich aus zwei Teilgeschäften (Halfturn) zusammen. Beispiel: Der Kauf eines DAX-Futures und der spätere Verkauf des gleichen Kontraktes ergeben einen Roundturn.

 

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S

 

Scalper
Ein Scalper ist ein kurzfristig agierender Trader, der kleinere Kursbewegungen zu nutzen versucht. Offene Positionen werden sehr kurzfristig, oft innerhalb von Minuten, auf jeden Fall jedoch innerhalb einer Börsensitzung glattgestellt.

 

Seitwärtstrend
Bewegen sich die Wertpapierkurse auf etwa einem Niveau, ohne größere Schwankungen, so bezeichnet man dies als Seitwärtstrend.

 

Settlementpreis
Im Futures- und Optionshandel der Preis, der von der Börse am Ende eines jeden Börsentages zur Kontraktbewertung festgesetzt wird.

 

Short
Hat ein Anleger eine Position verkauft, ohne sie zu besitzen (leerverkauft), bezeichnet man ihn als short. Er verkauft also in der Erwartung, seine dann offene Position zu einem niedrigeren Preis zurückkaufen (glattstellen) zu können.

 

Support
engl.: Unterstützung.

 

Swaps
Als Alternativen zu direkten Finanzierungen (Anleihe, Festsatzkredit) an den internationalen Finanzierungsmärkten haben sich Zins- und Währungsswaps als Quelle für kostengünstiges festverzinsliches Fremdkapital erwiesen. Bei dem reinen Zinsswap geht es um den Austausch von Zinszahlungsverpflichtungen in einer Währung für eine bestimmte Laufzeit. Wesentlich ist, dass die auf den gleichen Ausgangsbetrag zu leistenden Zinsen unterschiedlichen Zinsberechnungen unterliegen und durch den Swap keine gegenseitigen Kapitalforderungen entstehen. Sinn eines solchen Tausches ist es, den relativen Vorteil, den jeweils eine Partei gegenüber der anderen aufgrund ihrer Stellung an einem bestimmten Finanzmarkt hat, mit der anderen Partei zu tauschen. Das gleiche gilt auch sinngemäß für Währungsswaps. Hauptmerkmal eines Währungsswaps ist, dass die zu tauschenden Verbindlichkeiten in verschiedenen Währungen begründet sind.

 

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T

 

Technische Reaktion
Eine temporäre Kurskorrektur gegen allgemeine Trends wird als technische Reaktion bezeichnet.

 

Teilausführung
Von Teilausführung spricht man, wenn eine erteilte Order während ihrer Gültigkeitsdauer aufgrund der Marktlage nicht vollständig, sondern nur zum Teil ausgeführt werden konnte.

 

Termingeschäft
Im Gegensatz zum Kassageschäft handelt es sich hier um ein börsliches, oder außerbörsliches Geschäft, bei welchem die Erfüllung (Preis), zu einem später vereinbartem Zeitpunkt, im voraus fixiert wurde. Unterschieden werden Termingeschäfte zwischen Devisen-, Effekten- und Warentermingeschäfte.

 

Tick
Kleinste nach den Kontrakt- bzw. Geschäftsbedingungen mögliche Preisänderung bei Geschäften an Termin- oder Kassabörsen.

 

Trading Range
engl.: Handelsspanne Die Trading-Range ist die erwartete Handelsspanne in dem sich der Kurs im Laufe einer angegebenen Zeit (beispielsweise für den aktuellen Handelstag) bewegt. Angegeben wird die Tages-Range in einem erwarteten Tages-Low und einem erwarteten Tages-High. Analysten richten sich bei der Bestimmung der Trading-Range nach den Unterstützungen und Widerständen im Markt, sowie an der Volatilität und der erwarteten Marktrichtung.

 

Turnaround
Bezeichnet die Trendwende zur Verbesserung der Lage innerhalb einer Branche, einer Aktiengesellschaft, des allgemeinen Börsentrends, etc. Es ist also die Gelegenheit zum Einstieg an der Börse.

 

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U

 

Ultimo Auftrag
Ein Auftrag bis Ultimo hat eine Gültigkeit bis Monatsende. Ultimo bezeichnet demnach hier das Monatsende.

 

Unbedingte Termingeschäfte
Unbedingte Termingeschäfte sind Termingeschäfte, welche in jedem Fall zu erfüllen sind, wie zum Beispiel ein "Financial Future". Unbedingte Termingeschäfte lassen sich unterteilen in börsengehandelte und außerbörsliche (OTC) -Geschäfte. Zu börsengehandelten unbedingten Termingeschäften zählen Zins-Futures wie auch Index-Futures, zu außerbörslichen unbedingten Termingeschäften zählen die Forward Rate Agreements und Swaps.

 

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V

 

V-Dax
Als V-DAX wird abgekürzt der DAX-Volatilitätsindex bezeichnet. Dieser Index drückt die erwartete Breite der Kursschwankungen des Deutschen Aktienindex (Dax) aus. Die erwartete Schwankungsbreite des DAX wird aus den Preisen der an der EUREX gehandelten Optionen abgeleitet. Er ist vor allem für solche Anleger gedacht, die am Optionsmarkt engagiert sind.

 

Verfallmonat
Der Monat, in welchem eine Optionsserie verfällt.

 

Volatilität
Die Volatilität (abgekürzt: Vola) gibt die Schwankungen von Wertpapierkursen, Zinssätzen und Devisen an. Errechnet wird diese über die Standardabweichung relativer Kursdifferenzen. Unterschieden werden zwei Arten von Volatilität. Historische Volatilität betrachtet die Schwankungen in der Vergangenheit. Implizite Volatilität: betrachtet die erwartete Schwankung in der Zukunft.

 

Vorbörslicher Handel
Als vorbörslicher Handel wird der Wertpapier-Handel, der vor der eigentlichen Börsensitzung zwischen den Banken und Händlern ohne Börsenaufsicht stattfindet, bezeichnet.

 

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W

 

Warenterminbörse
Börse, an der Termingeschäfte über mengen- und qualitätsmäßig standardisierte Einheiten von im großen Umfang verbrauchten Naturprodukten abgeschlossen werden. Weltweit gibt es 47 organisierte Warenterminmärkte, insbesondere in den USA und Kanada. Die älteste und zugleich umsatzstärkste Terminbörse für Waren- und Finanzkontrakte ist die 1848 gegründete Chicago Board of Trade. Erwähnenswerte Warenterminbörsen in Europa befinden sich in London, Amsterdam und Paris. Seit 1995 existieren auch in Deutschland Bestrebungen zur Gründung einer Warenterminbörse. Warentermingeschäfte: An der Börse werden die verschiedensten Waren (Getreide, Baumwolle, Metalle etc.) gehandelt. Bei Abwicklung eines Warentermingeschäftes erfolgt die Abwicklung (Lieferung, Abnahme, Zahlung) zu einem später vereinbarten Termin.

 

Wetter Derivate
Die in den USA gehandelten Wetter-Derivate stellen eine Spielart der Termingeschäfte dar. Hierbei handelt es sich um den standardisierten Handel mit Energie auf Termin. Genutzt werden hierzu Optionen und Futures-Kontrakte, die es den Käufern ermöglichen, eine bestimmte Menge an Energie zu einem bestimmten Preis zu einem Termin in der Zukunft zu kaufen oder zu verkaufen. Der Handel mit Wetter-Derivaten ist bislang erst in den USA möglich, könnte sich aber bei vollständiger Liberalisierung des Strommarktes auch in Deutschland durchsetzen.

 

Wiederstandslinie
Als Widerstandslinie gilt eine Kursgrenze, die aufgrund von charttechnischen Analysen schwer nach oben zu durchdringen ist. Die Begründung wird mitunter im Trend oder in anderen charttechnischen Hilfsmitteln (siehe beispielsweise Pivot-Punkte und Fibonacci) gesehen.
Auch aus der Fundamentalanalyse eines Wertpapiers ist eine Kursobergrenze denkbar, wenn der innere Wert eines Wertpapiers deutlich vom Wert vergleichbarer Wertpapiere abweicht. auch: Widerstand, Widerstandszone, Resist, Resistance

 

Window Dressing
Mit Window Dressing ist die Verschönerung einer Bilanz durch Transaktionen gemeint, die mit Blick auf einen Stichtag vorgenommen werden.

 

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X

 

Xetra
Neuer vollelektronischer Markt (Computerbörse) für den deutschen Kassamarkt mit dezentralem Marktzugang. In Xetra findet der Aktienhandel im Gegensatz zum Parkett in einem zentralen, offenen Orderbuch statt. Mit Einführung von Xetra im November 1997 wurde der elektronische IBIS-Handel eingestellt, da Xetra eine verbesserte Leistungsfähigkeit und Kosteneffizienz ermöglicht. Xetra-Teilnehmer kann jedes Mitglied einer deutschen Börse werden (Kreditinstitut, Makler). Die Börsenteilnehmer geben Aufträge von ihren jeweiligen Handelsräumen in das Börsensystem ein. Jeder Teilnehmer hat die Möglichkeit, auf die publizierten Gebote zuzugreifen oder selbst Kauf- bzw. Verkaufsaufträge einzustellen.

 

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Zentralbörse
Die Zentralbörsen sind die Hauptbörsen eines jeweiligen Landes. In Deutschland beispielsweise Frankfurt, in den USA die "New York Stock Exchange" oder in Japan die Tokioter Börse.

 

Zinsswap
Zinsswaps sind Austauschvereinbarungen zwischen zwei Marktteilnehmern, die der Absicherung gegen steigende oder fallende Zinsen dienen. Bei einem Zinsswap handelt es sich also um eine vertragliche Vereinbarung zwischen zwei Partnern, bestimmte, unterschiedlich gestaltete Zahlungsströme auszutauschen. Bei den angesprochenen Zahlungsströmen handelt es sich um verschieden gestaltete Zinsvereinbarungen, meist feste oder variable Zinssätze. Diese Rechte auf Zinszahlungen können von den Inhabern gegeneinander ausgetauscht werden. Einen solchen Austausch bezeichnet man als Swap.

 

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