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03.08.2012 - 8.25 Uhr EZB schickt DAX und Euro auf Talfahrt

Nach den gestrigen Notenbank-events steht heute der US-Arbeitsmarkt für Juli auf der Agenda. Schaut man sich den bisherigen Jahresverlauf bei den neu geschaffenen Stellen außerhalb der Landwirtschaft an, dürfte sich auch der Sommer schwach entwickelt haben. Wir rechnen um 14.30 Uhr MESZ mit einem Stellenzuwachs von knapp über 100.000, was weiterhin kein angemessenes Wirtschaftswachstum darstellt und die amerikanische Notenbank Fed zu weiteren geldpolitischen Aktionen bewegen könnte.

Das europäische Pendant, die EZB, bewegte sich gestern nicht, wie im Vorfeld verlautbart (Draghi´s „Aussagen“ in London vergangene Woche) wurde. Der europäische Leitzins bleibt bei 0,75%. Bei den Statements während der Pressekonferenz (PK) sprach der EZB-Präsident klare Worte. Die Einzelheiten aus der PK:

EU-Wirtschaft wird nur gering wachsen; hohe Arbeitslosigkeit belastet dabei; Inflation geht weiter zurück bis Ende 2012, bis 2013 unter 2%; EZB ersetzt Regierungen nicht; EFSF-Hilfe ist eine, aber nicht ausreichende Bedingung für EZB-Käufe von Staatsanleihen; bei Staatsanleihekäufe Konzentration aus kurzfristige Zinsen; Unterscheid zu bisherigen Anleihekäufen; kurzfristig steigende Zinsen brachte Diskussion neue Maßnahmen; EZB Regeln werden dabei eingehalten, werden starten, wenn Regierungen alle Bedingungen erfüllen; EZB-Beschlüsse werden Regierungschefs nicht präsentiert, Draghi habe bei Rede in London Anleihekäufe nicht erwähnt, damit wurden seine Bemerkungen in London falsch interpretiert

Schon mit Bekanntgabe des unveränderten EZB Leitzinses (0,75%) um 13.45 Uhr MESZ gab es erste zügige Ausschläge bei FDAX, die dann mit Start der EZB Pressekonferenz (PK) um 14.30 Uhr in eine kurzfristige Short Squeeze bis 6864, dem gestrigen Tageshoch, mündeten. Binnen 30 Minuten wurde dann ein Tief an 6604,50 ausgebildet, von wo aus nach US Handelsstart um 15.30 Uhr eine leichte Aufwärtsbewegung bis knapp 6700 einsetzte. Bis Handelsschluss um 22 Uhr an 6591 öffnete sich die Schwankungsbreite ein weiteres Mal bis zuvor an das Tagestief von 6552.

EUR/USD starte gestern zunächst verhalten in die europäisch dominierte Handelssitzung. Bis zum frühen Nachmittag arbeitete sich das Währungspaar bis auf knapp über 1,2300$ nach oben. Nachdem dann die 1,2255$ erneut hielt, setzte eine deutlichere Aufwärtsbewegung mit Bekanntgabe der unverändert bei 0,75% gebliebenen EU-Zinsen ein, die sich dann mit Start der EZB Pressekonferenz (PK) in eine deutliche Short Squeeze bis 1,2404$ ausweitete. Innerhalb von 30 Minuten erreichte dann das Forex Währungspaar das Tagestief an 1,2176$ und erholte sich bis XETRA Schluss um 17.30 Uhr leicht. Während des Handels in Fernost stabilisierte sich die Cross leicht, bis dato auf knapp 1,2200$. 

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